angst vorm älterwerden. schreckliche angst davor und dann wieder keine, dann wieder ein sich freuen auf die furchen im gesicht, die von fernen geschichten erzählen, längst vergangenen und doch gegenwärtigen; dann wein trinken, nur 2 gläschen, spanischen rotwein, weil das der beste ist. ich ärgere mich über meine zeitgenossen und hab doch kein brauchbares gegenbeispiel. ich ärgere mich über mein unvermögen. mein tagtägliches. und ein lachen kann alles verändern. ein herzhaftes lachen, ausgelöst von meiner schwester, die ich über alles liebe. ich lache in den telefonhörer und hinein in das zimmer, das mir oft so kahl vorkommt, als stamme es aus einem puppenhaus und ich wurde da einfach hineingesetzt und mir selbst überlassen. nun ist es tatsächlich nicht mein zimmer, denn ich habe ja keine wohnung momentan, sondern wohne eben hier, vorübergehend. ich habe internet, ich habe fernseher, ich habe meine bücher, ich habe meine theaterstücke, ich habe meine texte zum lernen, ich habe mein handy, ich habe sms, auf die ich nicht antworten will; ich habe freunde, mit denen ich mich manchmal treffe. doch dann will ich wieder mir selbst überlassen sein, weil ich dieses rätsel nicht entschlüsseln kann, weil ich das brauche und doch daran nage. mir ständig alles daran aufschürfe. in alten systemen heulend zurückbleibe und mich aufs neue verrenne. mein kopf beißt und ich habe zuviel gegessen. fast food, wo ich doch mit meinem liebsten geri immer so auf gesunde ernährung achte und diese mir gut tut, gabs heute mc donalds. aber nur weil - ich habe eine entschuldigung!man bedenke - die geschäfte waren heute zu früh geschlossen und ich hatte nur die alternative knurrender magen.
gute nacht.
gute nacht.
actrice - am Freitag, 9. Dezember 2005, 01:47 - Rubrik: Schimpf dich aus!